Vertragsrecht jura-basic (Hinterlegung Versteigerung) - Grundwissen
   
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Hinterlegung

Versteigerung

Ist die geschuldete bewegliche Sache zur Hinterlegung nicht geeignet, so kann der Schuldner sie im Falle des Verzugs des Gläubigers (Annahmeverzug) am Leistungsort versteigern lassen und den Erlös hinterlegen (§ 383 BGB@).

Mit der Hinterlegung des Erlöses treten die gleichen Wirkungen ein, wie bei der Hinterlegung hinterlegungsfähigen Sachen.

Die Versteigerung ist erst zulässig, nachdem sie dem Gläubiger angedroht worden ist. Die Androhung der Versteigerung darf unterbleiben, wenn die Sache dem Verderb ausgesetzt und mit dem Aufschub der Versteigerung Gefahr verbunden ist (§ 384 Abs. 1 BGB@).

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Seite aktualisiert: 15.01.2012, Copyright 2017