Vertragsrecht jura-basic (Arbeitsvertrag Beendigung) - Grundwissen
   
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Arbeitsverhältnis (Beendigung)

Überblick

Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses kann unterschiedliche Gründe haben. Die Beendigung wirkt für die Zukunft. Für die Vergangenheit bleibt das Arbeitsverhältnis bestehen.

Für Arbeitsverträge, die auf bestimmte Zeit abgeschlossen werden, gilt das Teilzeit- und Befristungsgesetz (§ 620 Abs. 3 BGB@). Ein zeitlich befristetes Arbeitsverhältnis endet durch Ablauf der Zeit, ein zweckbefristetes Arbeitsverhältnis endet mit Erreichen des Zwecks. Befristete Arbeitsverträge enden auch ohne Kündigung (§ 15 TzBfG@, Details).

Unbefristete Arbeitsverhältnisse enden durch Kündigung.

Ist die Dauer des Dienstverhältnisses (Arbeitsverhältnisses) nicht bestimmt oder nicht aus dem Zwecke der Dienste zu entnehmen, so kann jeder Teil das Dienstverhältnis nach Maßgabe der §§ 621 bis 623 kündigen (§ 620 Abs. 2 BGB@). Mit Dienstverhältnis ist das Arbeitsverhältnis gemeint, da der Gesetzgeber in § 622 und 623 von Arbeitsverhältnisse spricht, vgl. § 622 BGB@.

Bei der ordentlichen Kündigung endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der Kündigungsfrist (§ 622 BGB@). Mit dem Zugang der Kündigung endet das Arbeitsverhältnis noch nicht. Für eine außerordentliche Kündigung ist die Einhaltung einer Kündigungsfrist nicht erforderlich (§ 626 BGB@). Mit dem Zugang der Kündigung endet das Arbeitsverhältnis (siehe Kündigung).

Enthält ein Arbeitsvertrag eine auflösende Bedingung, dann endet das Arbeitsverhältnis mit Eintritt der Bedingung (§ 21 TzBfG@).

Ein Arbeitsverhältnis kann auch durch die Erreichung einer bestimmten Altersgrenze beendet werden.

Zu den Pflichten anlässlich der Beendigung des Arbeitsverhältnisses (s.u. Pflichten wegen Beendigung)

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Hinweise

Seite aktualisiert: 20.06.2016, Copyright 2017